Mikrobiom 

Über die sogenannte DARM-HIRN ACHSE können Darm und Hirn miteinnander kommunizieren. Durch den Vagusnerv sind beide direkt miteinander verbunden und können Informationen austauschen. Gleichzeitig produzieren unsere Darmbakterien Botenstoffe – oder deren Vorstufen –, die unsere Stimmung beeinflussen. Und noch einen dritten Kommunikationspfad gibt es: die Zellen des Immunsystems, die sich sowohl im Darm als auch im Gehirn finden. Das Mikrobiom beeinflusst wie Menschen denken, fühlen und handeln. Seine Beschaffenheit hat direkte Auswirkungen darauf, wie anfällig jemand für psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder Schizophrenie ist.  Wie gut es dem eigenen Mikrobiom geht, haben wir selbst in der Hand. Denn seine Zusammensetzung hängt von Faktoren wie Stress, Medikamenten und unserer Ernährung ab.

Leaky Gut Syndrom 

Patienten mit Leaky Gut Syndrom verfügen über eine geschädigte Darmschleimhaut, mit gravierenden Beschwerden, da im schlimmsten Fall Nahrung, Bakterien und Toxine ungehindert in den Blutkreislauf gelangen können. Dies führt u.a. zu chronischen, entzündlichen Prozesse welch ebenso die Entwicklung psychischer Erkrankungen fördern kann. 
 So zeigte zuletzt eine Studie der Izmir Katip Çelebi University  bei Kinder mit ADHS einen höheren Serum-Zonulinspiegel (dieser korreliert mit Leaky Gut Syndrom). Kinder mit den höchsten Zonulinspiegel waren am hyperaktivsten und am stärksten sozial beeinträchtigt.

Symptome die darauf hinweisen können sind: Durchfall, Blähungen, Müdigkeit, Schlappheit, sinkende Leistungsfähigkeit, Nahrungsmittelallergien und -intoleranzen.

Interessante Publikationen zu diesem Thema:

The gut -brain Axis

The gut -brain barrier in major depression


Carabotti, M., Scirocco, A., Maselli, M. A., & Severi, C. The gut-brain axis: interactions between enteric microbiota, central and enteric nervous systems. Annals of Gastroenterology : Quarterly Publication of the Hellenic Society of Gastroenterology28(2), 203–209.

Maes, M., Kubera, M., & Leunis, J.-C. (2008). The gut-brain barrier in major depression: intestinal mucosal dysfunction with an increased translocation of LPS from gram negative enterobacteria (leaky gut) plays a role in the inflammatory pathophysiology of depression. Neuro Endocrinology Letters29(1), 117–24.

Mikrobiomanalyse und Darmsanierung


 Durch die einmalige Untersuchung Ihrer STUHLPROBE kann ihr  Darmmikrobiom  sowie Verdauungsenzyme, Entzündungsparameter und Nahrungsrückstände bestimmt werden.

Gemäß der Ergebnisse werden  Prä- und Probiotika empfohlen

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